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Archiv der Kategorie unerklärliche Phänomene

Buhlman, William: Out of Body

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William Buhlman

Out of Body – Astralreisen: Das letzte Abenteuer der Menschheit

 

Originaltitel: Adventures beyond the body
aus dem Amerikanischen übersetzt von Thomas Bertram
Heyne
ISBN 978-3453701632
ISBN 3453701631
Esoterik
deutsche Taschenbuchausgabe 2010
Umschlaggestaltung Guter Punkt, München
Taschenbuch, 352 Seiten
[D] 9,99 €

 

Verlagsseite 

Autorenseite

 

Zum Autor

 

Der in Maryland lebende William Buhlman beschäftigt sich seit fast vier Jahrzehnten mit der Thematik außerkörperlicher Erfahrungen (AKE). Er gibt internationale Workshops für Astralreisen, bei denen er u. a. die für seine Tätigkeit als Hypnotherapeut gelernten verschiedenen Techniken von Hypnose, Visualisierung und Meditation einsetzt. Darüber hinaus hat er ein umfassendes Audioprogramm entwickelt und tritt weltweit in diversen Fernseh- und Radioshows auf.

 

2003 erschien bei Ansata die deutsche Übersetzung seines ersten Buches unter dem Titel Out of Body – Astralreisen: Das letzte Abenteuer der Menschheit. Dieses Buch wurde 2010 von Heyne neu aufgelegt. Über ein Jahrzehnt leitete er ein AKE-Experiment, bei dem Tausende Probanden aus 42 Ländern beteiligt waren. Die Ergebnisse dieser Studie präsentierte er in seinem Buch „The secrets auf soul“ das ebenfalls auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich ist (Geheimnis Astralreise: Wege zu unserer wahren Natur, Heyne 2009). Seine Bücher wurden zwischenzeitlich in zehn Sprachen übersetzt.

 

Zum Buch

 

Inhaltsangabe

„Das umfassende Handbuch für außerkörperliche Erfahrungen

Bei vollständig klarem Bewusstsein den eigenen Körper verlassen, um in einem „feinstofflichen“ Körper nichtmaterielle Welten zu erkunden – eine spektakuläre Fähigkeit, die jeder Mensch erlernen kann.

Mitreißend berichtet der weltbekannte Experte William Buhlman über seine Out-of-body-Erfahrungen. Mit seinem gezielten Übungsprogramm wird es jedem möglich, selbst diese faszinierenden Reisen zu unternehmen.

Ein einzigartiger Erlebnisbericht und praktische Anleitung zu einer der geheimnisvollsten Erfahrungen überhaupt.“

 

Bericht und Anleitung sind in das 352 Seiten starke Taschenbuch verpackt, dessen bläulich-rot-weißes gehaltenes Cover, die Silhouette einer Person zeigt, die nach einem Lichtball fasst. Buhlman gliedert sein Buch in zwei Teile – der erste umfasst seine eigenen Erfahrungen zusammengesetzt aus seinen ersten AKE und außerkörperlichen Begegnungen. Der zweite beinhaltet Kapitel, die auf das Rätsel dieser Erfahrungen eingehen und verschiedene Techniken die zum Astralreisen befähigen sollen. Vorwort, Nachwort, ein praktisches Glossar, ein Adressen- und Literaturverzeichnis runden alles zusammen mit einem Register ab, nehmen dafür aber bereits 33 Seiten ein. .

 

Meine Meinung

 

Zugegebenermaßen habe ich mich mit dem Buch schwergetan. Was nicht am Thema, sondern eindeutig am Schreibstil des Autos liegt. Die eigentlich fantastische Materie kommt teilweise sehr trocken und langatmig herüber. Es ist kein Buch, das man einfach so nebenbei lesen sollte. Außerdem sollte man sich für das Thema interessieren, da Out of body sonst Gefahr läuft nicht fertig gelesen zu werden.

 

Doch ob man nun daran glaubt, es nicht ganz ausschließt oder vehement abstreitet. Fakt ist, dass außerkörperliche Erfahrungen – kurz AKE – keine Erfindung moderner Esoteriker sind. Vielmehr gibt es darüber in sehr vielen Kulturen entsprechende Überlieferungen. Es handelt sich dabei um einen Zustand, in dem die betroffene Person Wahrnehmungen außerhalb ihres physischen Körpers empfindet. Dies kann zum einen in Grenzsituationen wie Nahtoderfahrungen geschehen, zum anderen aber auch spontan auftreten oder bewusst herbeigeführt werden. Allen Zweiflern zum Trotz gibt es überraschend übereinstimmende Erlebnisberichte – unabhängig von Zeit, Bildung, Kultur oder auch Religion. Oftmals ist die betroffene Person zeitlich und örtlich genau orientiert. Immer aber erkennt sie den Unterschied zwischen Traum und AKE, aber auch die deutliche Differenzierung einer körperlichen und einer außerkörperlichen Erfahrung.

 

So befremdlich diese Berichte einerseits klingen mögen – und im Fall von Buhlmans erstem Buchteil erschien mir das eine oder andere durchaus fraglich – so interessant sind sie andererseits. Buhlman bietet nicht nur eine bloße Zusammenfassung von bereits veröffentlichtem Material, er bringt seine eigenen Erlebnisse, festgehalten in Tagebucheinträgen, ein. Manches kann man nachvollziehen, anderes klingt zu fantastisch. Manches unglaublich schwierig, anderes viel zu leicht. Was man davon glaubt, bleibt jedem selbst überlassen – ganz von der Hand zu weisen, ist es deshalb noch lange nicht.

 

Der im zweiten Teil behandelte Versuch einer naturwissenschaftlichen Untermauerung ist leider auch in der Neuauflage nicht sehr gut gelungen. Noch immer lässt Buhlman wenig bis keine alternative Deutungsmöglichkeiten zu und präsentiert eher seine Überzeugung als Tatsache. Ob das nun daran liegt, dass er provokativ verkrustete Denkblockaden brechen möchte, ist fraglich – wer einem standard-naturwissenschaftlich-geprägtem Weltbild anhängt, wird sein Buch vermutlich nicht unbedingt lesen. Andere – einfach neugierige oder bereits überzeugte – Leser könnten jedoch von diesem Teil abgeschreckt werden. Da er jedoch durchaus einige schlüssige Informationen bereithält, sollten man ihn lesen und sich eine eigene Meinung bilden.

 

Die in diesem Teil ebenfalls enthaltenen Techniken sind sehr gut wiedergegeben und ebenso leicht les- wie umsetzbar. Dabei wird nicht nur durch seinen ausdrücklichen Hinweis klar, dass Üben das A und O bei dem Versuch ist, AKE-Zustände bewusst herbeizuführen. Ob Letzteres tatsächlich, wie von ihm prophezeit, innerhalb von 30 Tagen passiert, darf bezweifelt werden. Widerlegt ist es damit noch lange nicht und deshalb heißt es dann üben, üben, üben und  …. das Ergebnis lächelnd genießen.

 

Fazit

 

Alles in allem eine Erfahrung wert – sowohl das Lesen des Buches wie auch die praktische Umsetzung der Übungen (der für mich beste Teil des Buches). Eine gewisse Langatmigkeit und der bedauerlicherweise nicht sehr gut gelungene und wenig ernsthaft wirkende Versuch, das Buch eher wissenschaftlich als esoterisch zu untermauern, sorgt jedoch für einen Punkteabzug, weshalb es nur 4 von 5 Punkten gibt.

 

 

Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

 

 

 

Standenat, Sabine: Wie Heilung geschieht

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Sabine Standenat
Wie Heilung geschieht

Knaur Taschenbuch
ISBN 978-3426874929
ISBN 342687492X
Esoterik, Ratgeber, Gesundheit
Originalausgabe 2010
Umschlaggestaltung ZERO Werbeagentur, München
Taschenbuch, 256 Seiten
[D] 8,99 €

Verlagsseite    oder   Verlagsseite
Autorenseite
 

Zur Autorin

 

Neben dem Schreiben arbeitet die in Wien lebende, klinische Psychologin Sabine Standenat auch als freie Journalistin und hält Vorträge zu psychologischen Themen. Von 2005 – 2010 erschienen bei verschiedenen Verlagen fünf Bücher von ihr, die sich alle mit der Thematik der Selbstheilung/Selbstannahme beschäftigen.

 

Zum Buch

 

Inhaltsangabe laut Verlagsseite

 

Dem Wunder der Heilung auf der Spur

 

Kann der Glaube Heilung bewirken? Wie arbeiten namhafte Heiler?

 

Die Psychologin Sabine Standenat hat bekannte Wallfahrtsorte besucht, Heiler getroffen und mit Menschen gesprochen, die plötzlich gesundeten, obwohl alles dagegen sprach. Dabei ging es ihr um die Frage: Wer oder was heilt?

 

Scheinbar unerklärliche Phänomene lassen sich wissenschaftlich begründen: Gedanken und Gefühle können Heilungsprozesse im Körper auslösen, für die auch die Quantenphysik spannende Erklärungen gibt.

 

Meine Meinung

 

Dass es mehr als Schulmedizin gibt, weiß ich aus eigener Erfahrung und Umsetzung. Der Buchmarkt bietet seit Jahren einiges zu dieser Thematik. Ich habe einige gute und viele schlechte Bücher gelesen, meine Neugier darauf hat nicht nachgelassen. Deshalb kam, was kommen musste: Standenats Buch Wie Heilung geschieht liegt vor mir. Das gelb/orange des Covers, das auf ein Motiv verzichtet und stattdessen mit Lichtreflexen ausgestattet ist, passt schon mal sehr gut zur Thematik.

 

Standenat, die sich bereits mit Selbstannahme und Selbstheilung beschäftigt hat, greift in diesem Buch Fälle auf, die unerklärliche, aber nachgewiesene Heilerfolge erlebten. Sie belegt sie nicht nur mit Fallbeispielen, sie stellt auch einen Bezug zur Quantenphysik her, was das eine oder andere auch für diejenigen, die zweifelnd an die Sache herangehen, nachvollziehbarer machen dürfte. Da letztlich auch die Schulmedizin nicht ganz außen vor bleibt, schafft sie es ihre Ergebnisse ausgewogen zu präsentieren und nicht einfach in eine (nach wie vor oftmals negativ behaftete, belächelte und nicht ernst genommene) esoterische Ecke abdriften zu lassen. Immer wieder bringt sie eigene, gut nachvollziehbare Erfahrungen mit ein, was zusammen mit den beschriebenen Übungen alles abrundet. Die 13 im Buch aufgeführten Heilungsfragen mögen auf manchen anfangs vielleicht etwas seltsam wirken, wer jedoch genauer darüber nachdenkt, wird schnell merken, dass sie nicht einfach aus der Luft gegriffen sind.

 

Natürlich muss man auch hier sagen, dass nicht alles in diesem Buch absolut neu und unbekannt ist. Das kann aufgrund der Masse an Büchern, die es zu dieser Thematik gibt, auch gar nicht sein. Allerdings überzeugt die Umsetzung, die Standenat für ihr Buch gewählt hat.

 

Natürlich wird auch allein mit dem Lesen und Umsetzen der Ratschläge und Übungen nicht alles und jeder sofort und für absolut immer gesund. Dazu ist der menschliche Körper vielleicht auch zu anfällig und wir selbst oftmals zu stark rückfällig in alte Verhaltensmuster.

 

Letztlich muss jeder für sich probieren ob und welchen Nutzen er aus bestimmten Methoden zieht. Mit Standenats Wie Heilung geschieht hält man aber eine gute Anleitung in der Hand. Ein Buch, das aufzeigt, dass es immer noch einen Weg gibt, den man gehen kann; dass man nicht hilf- und völlig machtlos ist. Die Autorin geht in ihrem Buch einmal mehr auf die Tatsache ein, dass Heilung von außen angestoßen werden kann, jedoch immer von innen nach außen geschieht. Damit bestätigt sie das, was Dr. Frank Kinslow im Bezug auf die Quantenheilung äußerte: „Heilung ist in Wirklichkeit eine Nebenwirkung des Bewusstwerdens.

 

Fazit

 

Ein Buch für alle, die sich nicht mit den Worten „damit müssen sie leben” abfinden wollen. Ein Mut machendes, aufbauendes Buch. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Seite angesprochen und bekommt deshalb fünf von fünf Punkten.

 

Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

Hausdorf, Hartwig: Begegnungen mit dem Unfassbaren

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Hartwig Hausdorf
Begegnungen mit dem Unfassbaren – Reiseführer zu fantastischen Phänomenen

 

Heyne
ISBN 978-3453701175
Erstausgabe 2010
Umschlaggestaltung Guter Punkt, München, Anke Koopmann
Taschenbuch, 256 Seiten
€ 8,95 [D]

Verlagsseite
Autorenseiten



Der 1955 geborene Autor studierte an der FH München Touristik und leitet ein Reisebüro. 12jährig wurde seine Neugier auf Präastronautik durch ein Buch Erich von Dänikens geweckt, das er bis heute nicht verloren hat. Er zählt weltweit zu den bekanntesten Autoren und Forschern auf dem Gebiet der SETI-Forschung. Hausdorfs Erstlingswerk „Die weiße Pyramide, außerirdische Spuren in Ostasien“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Bis heute hat er etwa zwanzig Bücher geschrieben und war mehrmals in weltweiten Fernsehauftritten zu sehen. Hausdorf, der auch für mehrere internationale Filmproduktionen mit dem Themenschwerpunkt „Rätsel aus dem Reich der Mitte“ vor der Kamera stand, reist regelmäßig weltweit, um Phänomene zu ergründen, die die „normale“ Wissenschaft als Lügen oder Spinnerei abtut. Seine Ergebnisse macht er einem breiteren Publikum nicht nur in seinen Büchern, sondern auch in zahlreichen Publikationen und Vorträgen zugänglich.

Begegnungen mit dem Unfassbaren ist für die Fans dieser Materie nichts grundsätzlich Neues. Nachdem zuerst im Jahr 1998 der Titel X-Reisen, Lokaltermine an den geheimnisvollen Stätten unserer Welt auf den Markt kam, legte 2008 der Herbig-Verlag eine überarbeitete, veränderte, umbenannte gebundene Ausgabe nach, die rein covermäßig schon ziemlich nahe an die jetzt dank Heyne erhältliche Taschenbuchversion herankam. Der Heyne-Verlag hat auch den Titel dieser gebundenen Ausgabe (Begegnungen mit dem Unfassbaren – Reiseführer zu fantastischen Phänomenen) übernommen.

 

Mit fast identischem Cover (lediglich die Farbgebung wurde verändert, das Auge und der Sternenhimmel blieben gleich) sind zuvor zwei weitere Bücher bei Heyne erschienen, in denen sich der Autor ebenfalls mit der Thematik befasst. (Bizarre Wirklichkeiten: Auf geheimen Wegen ins Unbekannte/2009 und Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte/2009.)

 

Doch zum jetzigen Buch und seinem Inhalt, in dem Hausdorf nach einem einleitenden Vorwort von seinen weltweiten Reisen berichtet oder vielmehr von dem, was (nicht nur) er dort vorgefunden hat. Und von seinen Deutungsmöglichkeiten. Er erzählt von Orten, die überraschend verlassen und nie wieder besiedelt wurden. Von unerklärlichen Bränden, die übernatürliche Hitze entwickelten. Von den Steinskulpturen der Osterinseln und Pyramiden in Ländern, von denen wir lange Zeit annahmen, dass es diese dort gar nicht gibt. Von steinernen Abbildern unseres Sonnensystems, die trotz ihres Alters etwas enthalten, was erst Jahrhunderte später entdeckt wurde. Auch Entführungen durch extraterrestrische Lebensformen oder Kontaktaufnahme zu ihnen werden beschrieben. Vorkommnisse mit Menschen, die plötzlich und unerklärlich auftauchen. Oder ein totes Kind, das wegen seiner Andersartigkeit kaum als Missgeburt bezeichnet werden darf, sondern als etwas, das eigentlich nicht existieren dürfte. Spuren, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen und die doch real zu besichtigen sind. Oder waren, denn viele der Reisen und Begebenheiten fanden bereits in den 1970erJahren oder gar in früheren Jahrhunderten statt und zwischenzeitlich hat sich das eine oder andere geändert. In der Mitte des Buches sind Farbfotos seiner Reisen eingefügt. Ab Seite 211 beginnt dann ein Reiseführer zu den geheimnisvollsten Plätzen, der Insider- und Geheimtipps enthält.

Wie bei allen Büchern oder sonstigen Publikationen zu diesem Thema wird es auch hier etliche Fachleute, Forscher und Skeptiker geben, die sofort und sehr laut Fälschung und Humbug schreien, wenn sie etwas davon lesen. Doch frage ich mich manchmal, warum sie glauben, dass ausgerechnet ihre Meinung der Weisheit letzter Schluss ist. Zumal sie in den seltensten Fällen selbst mit wirklich schlüssigen Erklärungen aufwarten können. Und immerhin gingen sogenannte Gelehrte ja auch einmal davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist, um die sich sogar die Sonne dreht.

 

Genau wie viele seiner Mitstreiter will Hausdorf mit diesem Buch niemand absolut von seiner Meinung überzeugen. Es ist kein Wissenschafts-, sondern eher ein Erlebnisbericht. Ersteres wäre, seien wir ehrlich, für den Taschenbuchpreis absolut nicht zu erhalten und darüber hinaus auch nicht so leicht zu lesen. Was er aber bietet, sind Denkanstöße zu Dingen und Vorgängen, die unerklärlich erscheinen, geheimnisumwittert sind und genau genommen nach regulärer Schulmeinung eben einfach nicht sein dürfen bzw. von dieser völlig anders dargestellt werden. Wirklichkeit ist etwas, das uns oftmals passend vorgesetzt wird. Verdreht kann sie in beide Richtungen werden. Ob sie real so richtig ist, steht dann auf einem anderen Blatt und jeder kann und sollte sich seinen eigenen Teil denken. Hausdorf bringt natürlich keine absoluten und unwiderlegbaren Beweise für seine Theorien, dennoch muss er mit seinen Schlussfolgerungen noch lange nicht falsch liegen.

 

Die Berichte seiner Reisen sind so abgefasst, dass sie sowohl auf jüngere wie ältere Leser passen. Wer unvorbelastet oder bereits von Überlegungen dieser Art überzeugt an dieses Buch herangeht, springt leichtfüßig mit dem Autor in die einzelnen Länder und erfährt vielleicht, wenn er es denn noch nicht weiß, dass es oftmals nur eine Frage des Betrachterstandpunktes ist, wie die Wirklichkeit sich gestaltet. Anhänger der sogenannten regulären Wissenschaftstheorien werden mit dem Buch natürlich ihre Probleme haben, auch wenn die an sich kurzen Kapitel sich sehr leicht lesen lassen.

 

Die Fotos, etwa von den angeblich mit Faustkeilen herausgehauenen und dafür erstaunlich  ebenmäßigen, riesigen Figuren der Osterinseln, lassen einen zusammen mit den Deutungsversuchen Hausdorfs überlegen. Vielleicht sind unsere Vorfahren nicht so vorsintflutlich gewesen, wie wir gemeinhin annehmen. Womöglich verfügten sie über Wissen und technische Gerätschaften, die es zu der Zeit eigentlich noch gar nicht geben durfte. Oder hatten sie tatsächlich Hilfe von … außerhalb? Wie bereits erwähnt, kann Hausdorf natürlich keine unwiderlegbaren Beweise bringen. Dies würde bei der Fülle der vorgestellten Phänomene die Dimensionen eines Taschenbuches hoffnungslos sprengen.

 

Seine Reiseberichte und Deutungsvarianten sind weder wissenschaftlich abgehoben noch mystisch verklärt und sprechen mich – als überzeugte Nonkonformistin – an. Ein kleines Manko gibt es allerdings. Einiges von dem, was man in diesem Buch findet, haben andere Autoren, wie etwa von Däniken, schon aufgegriffen.

 

Fazit:

 

Für alle Fans des Unerklärlichen, und solche, die vielleicht zum ersten Mal einen Blick über den Tellerrand der Schulmeinung werfen möchten.

 

Copyright © 2010 by Antje Jürgens (AJ)

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